Der
Wandel unserer Lebensbedingungen vollzieht sich in
einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Hauptgrund
ist der weltweite Informations- und Warenaustausch,
wie er in der gesamten Menschheitsgeschichte noch
niemals existierte. Plötzlich stehen dem Einzelnen
auch globale Probleme vor der Haustür.
Eltern wollen das Beste. Früher
konnten sie im Vertrauen auf die Stabilität gesellschaftlicher
Strukturen zum Wohle der Kinder langfristig planen
und vorsorgen. Ausbildung, Beruf und Rente erschienen
in weiten Grenzen berechenbar. Doch diese Zeiten sind
vorbei: Bildungsmisere, Arbeitslosigkeit und Rentenloch
erfüllen uns ebenso wie hohe Staatsverschuldung
und Überalterung, weltweite Wirtschaftskrisen,
Natur- und Umweltkatastrophen mit großer Sorge.
Was ist zu tun? Alte Rezepte
erscheinen plötzlich unbrauchbar und neue Empfehlungen
sind immer mit Vorsicht zu genießen –
tragen sie doch jenen Keim von Ungewißheit in
sich, den Eltern gerade bei der Zukunftsplanung ihrer
Kinder vermeiden wollen.
Alle Veränderungen und
Krisen überdauernd ist nur ein einziger Rohstoff,
der in unserem ansonsten rohstoffarmen Land eine überragende
Bedeutung besitzt: „Bildung und Wissen”.
Sein Abbau darf nicht weiter vorangetrieben werden!
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/ E101
/ 16.10.08 |